PV63 PV 63

Direktwirkende Vollhub-Sicherheitsventile mit geschlossener Federkammer
Eintritt: DN 20 bis 400, Austritt: DN 32 bis 500
PN 16 bis 100



Beschreibung
Gegossenes Ventilgehäuse in Eckausführung, mit integriertem Eintrittseinsatz und eingepresstem Stahlsitz (Ausführung PN 16 und PN 40), bzw. geschmiedetem Eintrittseinsatz mit integriertem Sitz (Ausführung PN 63 und PN 100). Flansche nach EN 1092-1. Der Tellerkegel wird mit einer Glocke ausgestattet, die beim Auslösen des Ventils eine größere Fläche gegen den Druck des Mediums bietet. Dadurch wird die Öffnungskraft erhöht. Die Vorspannung der Feder erzeugt die Schließkraft, die für den gewünschten Druckbereich ausgelegt wird. Durch eine Einstellschraube wird die Feineinstellung des Öffnungsdruckes durchgeführt. Ein Hebel dient zur manuellen Öffnung/Kontrolle unter Betriebsdruck. Ventile PV 63 sind mit einer dichten Haube über der Feder ausgestattet. Damit ist auch eine gasdichte Ausführung möglich.

Anwendung
Direktwirkende Vollhub-Sicherheitsventile der Reihe PV 63 dienen zur Sicherung von druckbelasteten Anlagen (Dampfkessel, Druckbehälter, Rohrleitungen usw.) gegen unzulässige Drucküberschreitung und entspricht der EN ISO 4126-1 und 97/23/EC (PED).

Arbeitsmedien
Wasserdampf, Luft und Gase, Temperaturbereich +5°C bis +400°C. Für Temperaturen über +350°C wird eine Ausführung mit Kühler empfohlen.
Die Ausführung mit weicher Sitzdichtung (EPDM, NBR) wird empfohlen, wenn höhere Dichtheit oder Beständigkeit des Sitzes gegen Unreinheiten gefordert ist oder Verkrustungen durch Kalk drohen. Die zulässige Arbeitstemperatur beträgt in diesem Fall max. +120°C. Bei flüssigen Medien wird ein Ventil mit begrenztem Hub eingesetzt (dadurch mit reduziertem Kdr), oder in Vollhubausführung mit weicher Sitzdichtung und Membrane (nur PN 16 und PN 40).

Katalogblätter
02-07.8

Direktwirkender Volhubsicherheitsventil mit Federbelastung, Flanschverbindung,
Eckform mit einer dichten Haube der Feder, Reihe PV 63

CZ, GB